FORUM

Ich lebe mittlerweile seit knapp 11 Jahren in der Nähe vom Gärtnerplatz. Ich gehe oft zu Fuß von der Innenstadt nach Hause und habe das Restaurant Forum schon unzählige Mal passiert. Es lag so nahe einfach mal hineinzugehen und doch habe ich es nie gemacht. Von außen wirkt das Forum nicht sonderlich attraktiv. Die Terrasse ist im Sommer aber richtig schön gelegen und bleibt lange von der Sonne verwöhnt.

Kürzlich habe ich dann eine Einladung für ein Dreierlei vom Tatar plus ein Glas Bier oder Wein erhalten. Ich habe mich sehr darüber gefreut, denn nun hatte ich endlich einen Grund, das Restaurant bewusst aufzusuchen. Als ich auf meine Begleitung wartete, nutzte ich die Gelegenheit, um die Speisekarte zu studieren. Ich war überrascht: Schnitzel, Club-Sandwich, Fleischpflanzerl, Ceasar Salad, Kaiserschmarrn. Fast ausschließlich Klassiker die jeder kennt. Ich sehe das absolut positiv, denn das macht das Forum zu einem unkomplizierten Lokal „um die Ecke“ wo die Auswahl nicht zu groß ist und kein gewagtes Konzept den Gast zum Grübeln zwingt. Hier geht man gerne hin. Egal ob mit spontanem Besuch zum Dinner oder mit den Mädels zum Sonntagsfrühstück. Vermutlich einer der Gründe, warum sich das Restaurant schon 25 Jahre hält.

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Gastrobenni – Neues Jahr, neue Pläne

Vorsätze sind ja eigentlich so gar nicht mein Ding. Ich bin ein leidenschaftlicher Genießer und meine Figur halte ich durch Sport und durch (manchmal fragwürdige) Diäten in Form. Ich bin aber niemand, der sich gerne lange auf einem Erfolgserlebnis ausruht. Da kommt es dann auch schon mal vor, dass ich auf der Spa-Liege neue Pläne schmiede, anstatt mich zu entspannen (so wie jetzt). Aber wenn das Köpfchen sprudelt, dann sprudelt’s 🙂

Ich mag meinen Blog sehr gerne. Das Layout gefällt mir und in die Texte stecke ich seit jeher mein ganzes Herzblut. 2016 haben erstaunlich viele Leute vorbeigeschaut. Und doch habe ich gemerkt, dass beim Umzug von Facebook auf den Blog ein wenig Persönlichkeit liegen geblieben ist. Korrigiert mich bitte, wenn Ihr es anders seht, denn Euer Feedback ist mir sehr wichtig. Schließlich möchte ich Euch mit meinem Blog persönliche Empfehlungen für Euren nächsten Aufenthalt in einem Restaurant, Café, Bar oder Hotel geben. Das ist es, worum es mir bei Gastrobenni geht. Als ich damit anfing, gab’s noch nicht viele Blogs. Wer meinen Facebook-Feed durchscrollt, wird viele spannende Dinge entdecken. Unter anderem die Vegan-Challenge, die ich im Februar wiederholen werde. Ich freue mich sehr darauf, denn das Feedback der Veganer (und auch der Nicht-Veganer) war überwältigend. Mal sehen, was es in München so Neues an der veganen Front gibt. Der erste Test auf Facebook ist mittlerweile auch schon sage und schreibe 4 Jahre her.

vegan-challenge

Ich bin noch unschlüssig, ob ich die Kategorien auf meinem Blog so belassen werde. Vermutlich wird sich aber auch dort etwas tun. Wie sucht Ihr nach einem Restaurant? Nach Sternen? Nach Google-Ranking? Nach Anlass, wie z.B. „Abendessen mit Kollegen“ oder „Erstes Date“? Nach Essensrichtung? Auch hier gerne her mit dem Feedback. Nichts ist in Stein gemeißelt. Wichtig ist mir, dass Ihr einen Mehrwert durch meinen Blog habt und schnell und unkompliziert die richtige Location findet. Dass sich an meiner Einstellung zum Blog aber in den letzten Jahren nicht viel verändert hat, sieht man an einem Interview, welches bereits 2013 in den Anfängen des Blogs entstand. Ich muss immer wieder schmunzeln, wenn ich in das Gespräch mit dem Fotograf Hauke Seyfarth rein lese.

gastrobenni_hauke_seyfarth_fotografie

Apropos Fotograf: Zu einer guten Auswahl gehören natürlich auch gute Bilder. Derzeit teste ich jede Menge Kameramodelle und probiere mich aus. Ein neues Objektiv muss her. Oder vielleicht doch eine neue Kamera… We will see! Spätestens in Singapur im Mai brauche ich eine gute Ausrüstung 🙂

Facebook wird wohl wieder mehr in den Fokus rücken. Hätte ich ja nie gedacht, aber ich habe wieder ein bisschen mehr Gefallen daran gefunden dort zu posten. Insta-Stories machen mir (als Blogger) mehr Spaß als Snapchat. Die Follower sind nun mal schon da – Fakt! Mal schauen, was Instagram dieses Jahr noch so anstellen wird. Von mir wird’s auf jeden Fall Bilder geben, die Appetit machen. Egal ob auf Essen, Trinken oder Reisen.

gastrobenni_profil

Habe ich mich jetzt tatsächlich zum Jahresbeginn hinterfragt? Sieht so aus. Hhhmm…wird Zeit für den Gang in die Sauna. Ach so…geht ja hier um Empfehlungen: der Spa-Bereich im Bachmair Weissach ist richtig klasse und wird demnächst auch noch stark erweitert. Unter anderem mit Chill Out Flächen über dem Bach, der durch die Anlage fließt. Ihr könnt Euch darauf verlassen, dass ich einer der Ersten bin, der darauf liegen wird. Und vielleicht schmiede ich dort dann ja meine Pläne für 2018.

BaseCamp Young Hostel Bonn

Jetzt im Winter kommt es wieder: Dieses Gefühl, wenn man das erste Mal im Winter aus der Gondel steigt, die Skier oder das Snowboard aus der Halterung zieht, in den Schnee stapft und dann die ersten Schwünge in den Powder zieht. Hach…herrlich, oder? Dieses Gefühl hat mir ein sehr spezieller Ort in Bonn beschert. Sogar ganz ohne Schnee.

Ich übernachte gerne an außergewöhnlichen Orten. Egal ob Baumhaus, Luxushotel oder Campingplatz. Abgesehen davon, dass ich Hotelübernachtungen jeglicher Art genieße, gefallen mir Nächte mit Erlebnisgarantie besonders gut. Bei meinem Check-Out aus dem V-Hotel (das mit dem Baumhaus) fragte ich die Mitarbeiterin, ob es denn in Bonn noch andere außergewöhnliche Hotels gäbe. Sie empfahl mir das Bonner Youth Hostel BaseCamp. Eine riesige Halle voller Wohnwägen, Züge, Busse und anderer spannender Gefährte. Eines davon ist eben eine Gondel. Da ich als passionierter Snowboarder und Wanderer schon immer ein großer Gondel-Fan bin, fiel mir die Wahl für mein Nachtquartier nicht sonderlich schwer. Ich meine, ich hätte auch in einem Zelt auf dem Dach eines Trabis schlafen können 🙂

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Boulangerie Dompierre

Eine gute Empfehlung – das ist es, was mich antreibt. Seit ich vor 3 Jahren angefangen habe, auf Facebook meine Erlebnisse mit Euch zu teilen, ist es das, was mich jeden Tag motiviert. Manchmal suche ich bewusst nach einem guten Lokal oder Hotel, manchmal stoße ich auch durch Zufall oder Empfehlung darauf. Wie im Falle der Boulangerie Dompierre in der Schellingstraße.

Das kleine Café in der Maxvorstadt ist eines von Vieren in München. Die weiteren Filialen befinden sich in der Türkenstraße, im Glockenbachviertel, sowie in der Schwabinger Tengstraße. In die winzige Filiale in der Schelling habe ich mich gleich verliebt, denn ich mag so kleine „hidden places“, die nicht vollkommen überlaufen sind und trotzdem einen tollen Charme versprühen. Wenn ich richtig gezählt habe, gibt es 4 Stühle (sorry…Höckerchen) und eine Bank. Man sitzt leicht erhöht über der Straße und hat durch die große Fensterfront einen direkten Blick auf das Treiben der Straße. Die Sitzplätze sind aber eigentlich auch nur eine Ergänzung zum normalen Bäckerei-Betrieb.

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Grapes Weinbar

Man kann mir ja wirklich nicht vorwerfen, dass ich nicht offen für Neues wäre. Aber als ich hörte, dass die Cortiina Bar umgebaut werden soll, war ich nicht weniger als geschockt. Mit diesem wunderbaren Fleckchen München verbinde ich viele tolle Erinnerungen. Ich saß vermutlich schon an jedem Tisch und habe mir auf jedem Barhocker bei einem guten Gin-Tonic den Hosenboden aufgewetzt. Und nun also ein Facelift. Neuer Name, neues Konzept, neue Leute. Ich war direkt nervös.

Der erste Blick hinter die Abdeckplane auf das neue Interieur ist überraschend angenehm. Veränderung ja, aber immer noch vertraut. Der Raum wirkt luftiger, heller, aufgeräumter. Die Wände grau, die Sofas grün. Eindeutige Weinzierl-Handschrift. Der Bartresen ist jetzt noch kleiner, dafür wurde dem Service eine Art „Backoffice“ spendiert. Die wohl gravierendste Veränderung ist die neue Eingangstür zur Ledererstraße. Man muss also nicht mehr den Weg durch die Hotellobby nehmen, sondern betritt über eine Stufe direkt den Gastraum. Mal schauen, wie vielen Weinfreunden diese Stufe zum Verhängnis wird 🙂

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Little Wolf

Das Little Wolf ist wohl das Lokal, welches ich mit am häufigsten empfohlen habe, ohne es jemals betreten zu haben. Manchmal muss man auch seinen Quellen trauen und die waren sich alle absolut einig: Das Little Wolf rockt!

Das, im wahrsten Wortsinne, kleine Restaurant ist der Ableger der mittlerweile schon kultigen Bar „Zum Wolf“. Beide Lokalitäten befinden sich in der Pestalozzistraße im Glockenbach-Viertel. Bestes Ausgehpflaster also. Ich war an diesem Abend mit zwei Schwabingern unterwegs, die ja bekanntlich nur eher selten das gelobte Land verlassen. Und dennoch hat auch sie das Smokehouse in ihren Bann gezogen und den Weg nicht bereuen lassen.

Das Wölflein versteckt sich gut zwischen Bars und Läden und verzichtet auf größere Außenwerbung. Nur ein Schriftzug an der Tür lässt einen den Eingang finden. Wenn man das Lokal betritt, hat man das Gefühl, als wäre man Bruce Willis im Film 16 Blocks. Der Tresen lädt dazu ein, sich einen Whiskey zu bestellen und lässig den Rest des Abends dort abzuhängen. Gott sei Dank habe ich reserviert, denn der Laden ist so gut wie jeden Abend ausgebucht.

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#mucwalk – Phantomschmerz am Münchner Flughafen

Kennt Ihr das? Dieses tolle Gefühl der Vorfreude, wenn man am Flughafen die lästige Personenkontrolle hinter sich gelassen hat und dann den, von Parfumduft geschwängerten, Sicherheitsbereich betritt. Vorfreude aufbauen und dann ab in den Urlaub.

Als ich letzte Woche im Rahmen der Münchner Webwoche am #mucwalk des Franz-Josef-Strauß Flughafen teilnahm, musste ich ebenfalls durch diese Kontrolle. Eine Horde Journalisten, Flugzeugverrückter und Blogger hatten die Möglichkeit einen Blick hinter die Kulissen zu werfen. Mit einem Bus wurden wir zur Schleuse gebracht und während der Bus durchleuchtet wurde, mussten wir ebenfalls die übliche Prozedur durchlaufen. Nur eben, ohne danach am Gate zu landen um in den Urlaub zu fliegen. Irgendwie fehlte etwas. Eine Art Fernweh-Phantomschmerz.

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Kulinarische Tramtour durch München

Die Tram ist neben dem Fahrrad mein Lieblingstransportmittel in München. Sie brachte mich bisher noch überall hin und hält nicht selten direkt vor den entsprechenden Restaurants, Cafés oder Bars. Auf die Idee, die Tram mal für eine Stadtführung zu nutzen, wäre ich wohl nicht von alleine gekommen. Stadtführungen sind für mich seit jeher halt eher so ein „Touri-Ding“ und ich mache in der Stadt immer einen großen Bogen um die, mit Fotoausrüstung bewaffneten, Reisegruppen.

Da ich die Tram-Tour aber geschenkt bekommen habe, wollte ich dieses Wagnis natürlich nicht ausschlagen und begab mich in die Höhle der Dolmetscher-Kopfhörer und knalligen „Follow-Fähnchen“…

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Weinwerkstadt Brot & Champagner im La Bohème

Ich weiß ja nicht wie es Euch geht, aber wenn im Restaurant das Brot auf den Tisch kommt, dann kann ich mich nicht zurückhalten. Manchmal esse ich so viel Brot, dass ich mir fast den Appetit verderbe. Es kommt aber auch immer ein bisschen auf den Aufstrich an. Ein gutes Brot gehört für mich auf jeden Fall zu einem guten Essen. Butter und Salz dazu…perfekt!

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The Hutong Club

Ich mag es, wenn ich beim Durchschreiten einer Restaurant- oder Hoteltüre in eine andere Welt begebe. Um ehrlich zu sein, ist es vermutlich genau das, was mich immer wieder in eine neue Location zieht. Dieser Moment, wenn man durch die Eingangstüre schreitet und unvermittelt auf neue visuelle Eindrücke, Gerüche und Menschen trifft. In diesem Moment beginnt das Abenteuer und niemand weiß, wie es endet…

Als ich den Hutong Club in der der Franz-Josef-Straße betrat, dominierten dunkle Möbel, leuchtendes Rot und viele chinesische Elemente. Der Club gibt nicht sofort alles preis und man kann auf Entdeckungsreise gehen. Und genau das macht ihn so sexy.

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