Little Wolf

Das Little Wolf ist wohl das Lokal, welches ich mit am häufigsten empfohlen habe, ohne es jemals betreten zu haben. Manchmal muss man auch seinen Quellen trauen und die waren sich alle absolut einig: Das Little Wolf rockt!

Das, im wahrsten Wortsinne, kleine Restaurant ist der Ableger der mittlerweile schon kultigen Bar „Zum Wolf“. Beide Lokalitäten befinden sich in der Pestalozzistraße im Glockenbach-Viertel. Bestes Ausgehpflaster also. Ich war an diesem Abend mit zwei Schwabingern unterwegs, die ja bekanntlich nur eher selten das gelobte Land verlassen. Und dennoch hat auch sie das Smokehouse in ihren Bann gezogen und den Weg nicht bereuen lassen.

Das Wölflein versteckt sich gut zwischen Bars und Läden und verzichtet auf größere Außenwerbung. Nur ein Schriftzug an der Tür lässt einen den Eingang finden. Wenn man das Lokal betritt, hat man das Gefühl, als wäre man Bruce Willis im Film 16 Blocks. Der Tresen lädt dazu ein, sich einen Whiskey zu bestellen und lässig den Rest des Abends dort abzuhängen. Gott sei Dank habe ich reserviert, denn der Laden ist so gut wie jeden Abend ausgebucht.

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#mucwalk – Phantomschmerz am Münchner Flughafen

Kennt Ihr das? Dieses tolle Gefühl der Vorfreude, wenn man am Flughafen die lästige Personenkontrolle hinter sich gelassen hat und dann den, von Parfumduft geschwängerten, Sicherheitsbereich betritt. Vorfreude aufbauen und dann ab in den Urlaub.

Als ich letzte Woche im Rahmen der Münchner Webwoche am #mucwalk des Franz-Josef-Strauß Flughafen teilnahm, musste ich ebenfalls durch diese Kontrolle. Eine Horde Journalisten, Flugzeugverrückter und Blogger hatten die Möglichkeit einen Blick hinter die Kulissen zu werfen. Mit einem Bus wurden wir zur Schleuse gebracht und während der Bus durchleuchtet wurde, mussten wir ebenfalls die übliche Prozedur durchlaufen. Nur eben, ohne danach am Gate zu landen um in den Urlaub zu fliegen. Irgendwie fehlte etwas. Eine Art Fernweh-Phantomschmerz.

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Kulinarische Tramtour durch München

Die Tram ist neben dem Fahrrad mein Lieblingstransportmittel in München. Sie brachte mich bisher noch überall hin und hält nicht selten direkt vor den entsprechenden Restaurants, Cafés oder Bars. Auf die Idee, die Tram mal für eine Stadtführung zu nutzen, wäre ich wohl nicht von alleine gekommen. Stadtführungen sind für mich seit jeher halt eher so ein „Touri-Ding“ und ich mache in der Stadt immer einen großen Bogen um die, mit Fotoausrüstung bewaffneten, Reisegruppen.

Da ich die Tram-Tour aber geschenkt bekommen habe, wollte ich dieses Wagnis natürlich nicht ausschlagen und begab mich in die Höhle der Dolmetscher-Kopfhörer und knalligen „Follow-Fähnchen“…

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Weinwerkstadt Brot & Champagner im La Bohème

Ich weiß ja nicht wie es Euch geht, aber wenn im Restaurant das Brot auf den Tisch kommt, dann kann ich mich nicht zurückhalten. Manchmal esse ich so viel Brot, dass ich mir fast den Appetit verderbe. Es kommt aber auch immer ein bisschen auf den Aufstrich an. Ein gutes Brot gehört für mich auf jeden Fall zu einem guten Essen. Butter und Salz dazu…perfekt!

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The Hutong Club

Ich mag es, wenn ich beim Durchschreiten einer Restaurant- oder Hoteltüre in eine andere Welt begebe. Um ehrlich zu sein, ist es vermutlich genau das, was mich immer wieder in eine neue Location zieht. Dieser Moment, wenn man durch die Eingangstüre schreitet und unvermittelt auf neue visuelle Eindrücke, Gerüche und Menschen trifft. In diesem Moment beginnt das Abenteuer und niemand weiß, wie es endet…

Als ich den Hutong Club in der der Franz-Josef-Straße betrat, dominierten dunkle Möbel, leuchtendes Rot und viele chinesische Elemente. Der Club gibt nicht sofort alles preis und man kann auf Entdeckungsreise gehen. Und genau das macht ihn so sexy.

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Fiedler&Fuchs

Wie Ihr vielleicht auf meinem Instagram-Account gesehen habt, war ich vor einiger Zeit mit meinen Kollegen im Giesinger Lokal Fiedler&Fuchs. Da ich an diesem Abend bereits im Keko gegessen hatte, gönnte ich mir im zweiten Lokal des Abend s nur ein Dessert. Ich wählte eine Rohrnudel. Die war erstens sehr lecker und zweitens war ich so positiv überrascht von Service und Speisekarte, dass ich beschloss, noch einmal vorbei zu schauen.

Gestern war es dann soweit und ich habe mir einen ordentlichen Lunch genehmigt. Leider suggerierte mir die Website und die damit verbundene Reservierungsseite, dass alle Tische um 13:00 Uhr bereits belegt seien. So entschloss ich, spontan zu schauen, ob ich einen Tisch ergattern kann. Dies funktionierte auch problemlos. Das Lokal war (noch) leer. Apropos Lokal: Das Fiedler&Fuchs nahm im Wettstreit um den „besten Schweinebraten“ an der Fernsehserie „Mein Lokal – dein Lokal“ teil und belegte mit Abstand den ersten Platz.

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Keko

Mit dem Restaurant Keko verbinde ich viele schöne Dinge: Familienfeiern, gesellige  Abende mit Nachbarn und Freunden oder aber auch spontane Besuche nach einem Abend auf dem Starkbierfest. Das türkische Lokal befindet sich in meiner unmittelbaren Nachbarschaft am bekannten Mariahilfplatz. Es gehört in der, kulinarisch gut bestückten, Au, zu den besten Restaurants. Es zieht aber auch viele Gäste aus anderen Stadtvierteln an.

Das Keko überzeugt durch seine wunderbar authentische, unkomplizierte Art, welche sich sowohl in der Einrichtung, auf der Speisekarte aber auch beim Personal widerspiegelt. Hier kennt man sein Geschäft und weicht auch nicht vom Konzept ab um eventuellen Trends hinterherzulaufen. Hin und wieder wurde in den letzten Jahren ein bisschen Farbe an die Wand gebracht, aber das Wesen des Lokals wurde nie verändert. Understatement trotz voller Hütte – Tag für Tag.

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V-Hotel Bonn

Es ist immer wieder erstaunlich, über welche Kanäle ich den Weg zu einer Hotelbuchung finde. Im Fall des V-Hotels war es ein Beitrag im Hotelier-Fachmagazin Top-Hotel, welches vor einiger Zeit sehr positiv über das Hotel berichtet hatte.

Das V-Hotel macht es möglich, in den Baumwipfeln zu schlafen. Ganz so, wie man es sich als Kind immer erträumt hat. Ich hätte mir früher am liebsten ein eigenes Zimmer in den Baum gebaut um dort die größten Abenteuer zu erleben. Ich liebe es, wenn kreative Menschen solche Träume wahr werden lassen. Auf dem Bonner Venusberg wurde das 42-Zimmer Hotel durch 3 Baumhäuser namens Waldgeist, Rotkäppchen und Rostlaube erweitert.

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Herzog

Wenn man mit einem leichten Kater nach einem Abend in einer Bar aufwacht, war man entweder in guter Gesellschaft, oder die Bar war einfach gut. Oder beides. So war es gestern bei mir im Herzog.

Das Herzog wurde mir wärmstens ans Herz gelegt und ursprünglich wollte ich mich eher auf das Essen fokussieren. Ich hatte mich im Vorfeld nicht eingehend mit dem Angebot beschäftigt. Es stellte sich heraus, dass das Herzog viel Wert auf gute Drinks legt und auf der Terrasse nur eine kleine Speisenkarte anbietet. Was, wie sich später herausstellte, nicht schlimm war. Mittags bietet das Herzog aber ein zusätzliches Angebot an und man kann rein theoretisch sich auch innen von einer etwas größeren Karte essen. Somit auch ein guter Anlaufpunkt nach dem Shoppen, denn die Bar liegt unmittelbar hinter dem Künstlerhaus, also in Stachus-Nähe. Weiterlesen

EMIKO

Manche Dinge sind für mich nicht verhandelbar. Beispielsweise die Tatsache, dass das EMIKO im LOUIS Hotel schlicht und ergreifend der beste Asiate in ganz München ist und vermutlich, noch weit über die Stadtgrenzen hinaus, seines Gleichen sucht. Da kann der Matsuhisha noch so viele Nobus aufmachen. Denn wie so oft, macht im EMIKO die Symbiose aus gutem Service und hervorragendem Essen den Unterschied zum Rest. Einmal im Jahr muss ich mir das EMIKO einfach geben. Das steht bei mir auf der Luxus-Agenda ganz oben. Und so war es mir eine große Freude, dass ich dem EMIKO neulich mal wieder einen Besuch abstatten durfte. In charmanter Begleitung versteht sich.

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