Kategorie: Reisen

Abstecher zur Bergisel-Schanze

Zu Zeiten von deutschen Skisprung-Legenden Jens Weißflog und Martin Schmitt klebte ich als Kind förmlich am Fernseher, als sie sich todesmutig bei der 4-Schanzen Tournee den Hang hinunterstürzten. Der Blick von der Schanze in Innsbruck blieb mir besonders in Erinnerung, denn der Moderator machte in der Regel den selben Witz, wie makaber es denn sei, dass die Springer beim Absprung direkten Blick auf den Friedhof von Innsbruck hätten.

Auf der Rückfahrt von Ischgl machten mein Kumpel Daniel und ich einen Abstecher nach Innsbruck. Wir wollten uns das imposante Skisprungstadion ansehen, welches bereits in den 20er Jahren entstanden ist, aber unter anderem für die olympischen Winterspiele 1964 und 1976 umgebaut wurde. 26.000 Leute finden hier Platz. Was muss das wohl für ein Gefühl sein, wenn man als Springer auf dem Absprungbalken sitzt und weiß, dass man gleich weit über 100 Meter in diesen Kessel springt? Wahnsinn!

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BaseCamp Young Hostel Bonn

Jetzt im Winter kommt es wieder: Dieses Gefühl, wenn man das erste Mal im Winter aus der Gondel steigt, die Skier oder das Snowboard aus der Halterung zieht, in den Schnee stapft und dann die ersten Schwünge in den Powder zieht. Hach…herrlich, oder? Dieses Gefühl hat mir ein sehr spezieller Ort in Bonn beschert. Sogar ganz ohne Schnee.

Ich übernachte gerne an außergewöhnlichen Orten. Egal ob Baumhaus, Luxushotel oder Campingplatz. Abgesehen davon, dass ich Hotelübernachtungen jeglicher Art genieße, gefallen mir Nächte mit Erlebnisgarantie besonders gut. Bei meinem Check-Out aus dem V-Hotel (das mit dem Baumhaus) fragte ich die Mitarbeiterin, ob es denn in Bonn noch andere außergewöhnliche Hotels gäbe. Sie empfahl mir das Bonner Youth Hostel BaseCamp. Eine riesige Halle voller Wohnwägen, Züge, Busse und anderer spannender Gefährte. Eines davon ist eben eine Gondel. Da ich als passionierter Snowboarder und Wanderer schon immer ein großer Gondel-Fan bin, fiel mir die Wahl für mein Nachtquartier nicht sonderlich schwer. Ich meine, ich hätte auch in einem Zelt auf dem Dach eines Trabis schlafen können 🙂

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#mucwalk – Phantomschmerz am Münchner Flughafen

Kennt Ihr das? Dieses tolle Gefühl der Vorfreude, wenn man am Flughafen die lästige Personenkontrolle hinter sich gelassen hat und dann den, von Parfumduft geschwängerten, Sicherheitsbereich betritt. Vorfreude aufbauen und dann ab in den Urlaub.

Als ich letzte Woche im Rahmen der Münchner Webwoche am #mucwalk des Franz-Josef-Strauß Flughafen teilnahm, musste ich ebenfalls durch diese Kontrolle. Eine Horde Journalisten, Flugzeugverrückter und Blogger hatten die Möglichkeit einen Blick hinter die Kulissen zu werfen. Mit einem Bus wurden wir zur Schleuse gebracht und während der Bus durchleuchtet wurde, mussten wir ebenfalls die übliche Prozedur durchlaufen. Nur eben, ohne danach am Gate zu landen um in den Urlaub zu fliegen. Irgendwie fehlte etwas. Eine Art Fernweh-Phantomschmerz.

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V-Hotel Bonn

Es ist immer wieder erstaunlich, über welche Kanäle ich den Weg zu einer Hotelbuchung finde. Im Fall des V-Hotels war es ein Beitrag im Hotelier-Fachmagazin Top-Hotel, welches vor einiger Zeit sehr positiv über das Hotel berichtet hatte.

Das V-Hotel macht es möglich, in den Baumwipfeln zu schlafen. Ganz so, wie man es sich als Kind immer erträumt hat. Ich hätte mir früher am liebsten ein eigenes Zimmer in den Baum gebaut um dort die größten Abenteuer zu erleben. Ich liebe es, wenn kreative Menschen solche Träume wahr werden lassen. Auf dem Bonner Venusberg wurde das 42-Zimmer Hotel durch 3 Baumhäuser namens Waldgeist, Rotkäppchen und Rostlaube erweitert.

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Eine Reise nach Wien, oder: Warum ich den ÖBB Railjet so gerne mag

Zugegeben, die letzten Monate hat sich sehr wenig bei mir getan. Dafür möchte ich mich vielmals bei Euch entschuldigen. Ich war eher auf Instagram und Snapchat unterwegs um Euch wenigstens ein wenig an meinen kulinarischen Erlebnissen teilhaben zu lassen.

Heute sitze ich mal wieder im Zug nach Wien. Ich bin momentan des Öfteren dort und darf immer wieder in den Railjet der Österreichischen Bahn einsteigen. Vor meiner ersten Fahrt mit dem Railjet war ich davon nicht sonderlich begeistert, denn ich erwartete ein vergleichbares Produkt zur DB Regionalbahn. Doch weit gefehlt…

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