Zugegeben, die letzten Monate hat sich sehr wenig bei mir getan. Dafür möchte ich mich vielmals bei Euch entschuldigen. Ich war eher auf Instagram und Snapchat unterwegs um Euch wenigstens ein wenig an meinen kulinarischen Erlebnissen teilhaben zu lassen.

Heute sitze ich mal wieder im Zug nach Wien. Ich bin momentan des Öfteren dort und darf immer wieder in den Railjet der Österreichischen Bahn einsteigen. Vor meiner ersten Fahrt mit dem Railjet war ich davon nicht sonderlich begeistert, denn ich erwartete ein vergleichbares Produkt zur DB Regionalbahn. Doch weit gefehlt…

Das Erste (und zugleich das Beste) was auffällt, ist die direkte und unkomplizierte Anbindung sämtlicher Geräte an das W-Lan. Da strahlt das Blogger-Herz. Die Verbindung ist stabil und sich der Upload von Bildern funktioniert problemlos. Videos sind dann doch too much.

Ein weiterer Pluspunkt im Zug sind die ausziehbaren Tische, damit auch ein Laptop guten Halt findet. Dies findet man sowohl in der normalen Sitzreihe, als auch in den 4-er Sitzgruppen. Steckdosen in jeder (!) Sitzreihe und zusätzliche Ablageflächen für sperriges Gepäck.

Wenn es ans Kulinarische geht, muss ich auf der Fahrt nicht mal meinen Sitz verlassen. In der Deutschen Bahn wird zwar mittlerweile aktiv Kaffee angeboten und hin und wieder kommt jemand mit Süßigkeiten vorbei, aber das ist nicht vergleichbar mit dem Angebot im Railjet. Hier hält auf einmal ein Wagen neben mir, auf dem eine Nespresso-Kaffeemaschine montiert ist und dahinter befindet sich eine kleine Glasvitrine, aus der man sich verschiedene Backwaren aussuchen kann. I like!!!

Digitale Anzeigen sind in Zügen mittlerweile Standard. Im Railjet hat man dazu auf der Internet-Landingpage noch ein paar nützliche Tipps zum Zug selbst und die passenden Anschlusszüge. Durch einen Klick lande ich auf der Mediathek des ORF bzw. auf dem Live-Stream des Senders. Wow!

Wer mit Familie reist, der wird sich über das Kinderkino freuen, welches sich im Zug befindet. Ich gehe mal davon aus, dass die entsprechenden Familien-Sitzbereiche in der Nähe angesiedelt sind.

Zu guter Letzt: die Aussicht.

Der Railjet gleitet sanft durch das Voralpenland und macht auf dem Weg nach Wien nur noch einmal Halt in Deutschland, nämlich in Rosenheim. Weiter geht’s über Salzburg, Linz und St.Pölten nach Wien. Man hat quasi immer Grün vor der Nase, fährt an den schönsten Bergen und Wäldern vorbei und landet schließlich in den Weinbergen.

Die Fahrt dauert etwas mehr als 4 Stunden. Man hat also die Wahl, ob man lieber das gute W-Lan nutzt, sich das Angebot des ORF zu Nutze macht oder einfach nur bei einem guten Kaffee die herrliche Aussicht genießt.

Was auch immer es wird: Ich wünsche eine gute Reise!

Euer Gastrobenni