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Kartoffelglück

Manchmal sind Restaurants für mich auch Zufluchtsorte. Zum Beispiel, wenn die Münchner Innenstadt mal wieder so brechend voll ist, dass man am besten nur das Nötigste mitnimmt und am besten schnell wieder verschwindet. Ein solches kulinarisches „Hideaway“ habe ich gestern in der Müllerstraße entdeckt. Das Kartoffelglück ist ein kleines Restaurant, welches sich auf verschiedene Ofenkartoffel-Gerichte und Crêpes spezialisiert hat.

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Roomers Frankfurt – Design Hotel

Dunkelheit, Leder, Zigarrenduft, nackte Frauen an der Wand… die Zielgruppe meines Hotels in Frankfurt habe ich bereits beim Betreten schnell definiert. Ich hatte nur eine Nacht Aufenthalt und wenn ich mir ein Hotel suche, dann versuche ich möglichst etwas zu finden, was nicht zwingend dem Klischee eines Businesshotels entspricht. Das ist beim Roomers Frankfurt definitiv nicht der Fall. Hier öffnet sich eine große Pforte und man kommt sich vor wie Tom Cruise in Eyes Wide Shut.

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Dinzler Kaffeerösterei Irschenberg

Während mir Franz Richter über die Schulter schaut, wie ich meinen Dinzler Espresso in der Siebträgermaschine aufbrühe, ist mir noch nicht im Ansatz bewusst, wieviel dieser Mann von Kaffee versteht. Er lobt mich mit anerkennendem Blick. Jetzt, wo ich weiß, was dieser Mann in den letzten Jahren mit und rund um die Firma geleistet hat, bin ich doch ein wenig stolz auf mein kleines Meisterwerk. Aber fangen wir von vorne an. Am besten beginnen wir sogar auf der Autobahn.

Der Irschenberg – welcher Münchner kennt ihn nicht? Sobald man ihn aus Richtung München überwunden hat, bietet sich zum ersten Mal ein schöner Blick in die Alpen. Die Köpfe gehen immer in Richtung der wunderschönen Wallfahrtskirche Willparting und vermutlich hat hier schon manch einer Schweißausbrüche bekommen, weil die Angebetete begeistert rief: „Schatz, hier will ich mal heiraten“. Kinder schreien hier lauthals nach Mac Donalds, wenn die Heimfahrt vom Skifahren mal wieder zu lange dauert. Ein Ort des Fernwehs und der Sehnsucht. Seit geraumer Zeit aber auch ein Ort für hervorragenden Kaffee. Ich kann mich noch gut erinnern, als ich vor ein paar Jahren mit meinem Kumpel nach einer Gastromesse in Salzburg die Ausfahrt genommen habe, um den sagenumwobene Dinzler Kaffee zu probieren. Fazit damals: „leider geil“.  Weiterlesen

Bapas – Bayrische Tapas

Ich mag mutige Menschen. Sie inspirieren mich. Niki und Oli sind so mutige Typen. Die beiden Münchner Jungs haben ein Restaurant auf der Leopoldstraße innerhalb von einer Woche auf links gedreht und sind mit neuem Konzept durchgestartet: Bayrische Tapas, gepaart mit Drinks lokaler Hersteller. Quasi Münchens erste bayrische Tapas-Bar. Wirtshaus-Klassiker neu interpretiert und in kleinen Portionen bestellbar. Sauber Burschen!

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Vegan Challenge – Mission completed!

Einen Monat vegan ernähren – Check! Zugegeben, der Februar kam mir ein wenig entgegen, denn so hatte ich mindestens zwei Tage weniger zu meistern, als in jedem anderen Monat. Aber ich lasse mich nicht lumpen und mache direkt weiter. Aber nicht etwa, damit ich die vollen 30 Tage durchziehe, sondern weil es mir hervorragend mit meiner derzeitigen Ernährung geht. Selten habe ich mich in den letzten Jahren so fit gefühlt.

Aber der Reihe nach. Der Beginn war etwas holprig und ich musste mich erst an meine neue Nahrungszufuhr gewöhnen. Gott sei Dank war mir schon das ein oder andere Rezept geläufig und ich hatte noch ein paar Erinnerungen an meine vegane Challenge vor zwei Jahren. Nach ca. zwei Wochen war ich schon etwas routinierter und hatte auch schon meine ersten 1,5 Kilo verloren. Es keimte Hoffnung auf, dass die volle Zeit ohne „cheaten“ machbar sein könnte. Ab der dritten Woche fing ich an, mich entweder am späten Abend oder früh morgens in die Küche zu stellen um vorzukochen. Ich hatte solche Lust, neue Gerichte zu zaubern, dass ich teilweise für mehrere Tage vorproduzierte.  Sogar ein neues Kochbuch habe ich mir gegönnt. Spätestens da reifte die Entscheidung, dass ich meine vegane Zeit wohl fortsetzen würde. Als ich dann am Wochenende auf die Waage stieg und ich 4 Kilo weniger Gewicht hatte, als zu Beginn der Challenge, war alles klar: Warum aufhören?

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Vegan Challenge – Die Hälfte ist geschafft

„Ist ja ätzend, wie gut Du um die Uhrzeit schon drauf bist!“ Solche Dinge muss ich mir momentan morgens anhören, denn meine Laune ist blendend und ich fühle mich rund um wohl. Nachdem ich vor einiger Zeit auf Facebook großspurig angekündigt hatte, dass ich mich eines Tages wieder einen Monat vegan ernähren würde, steht nun die Einlösung des Versprechens an. Schon erstaunlich, wie schnell sich der körperliche und geistige Zustand verändert. Erstaunlich ist aber auch, dass viele noch immer der Meinung sind, ich würde mich momentan ausschließlich von Gräsern, Blüten oder Getreide ernähren. Gott sei Dank ist die Vielfalt größer als man denkt. Hin und wieder muss man Dinge eben selbst ausprobieren um Bescheid zu wissen. Ich mache es,  weil mich die Herausforderung reizt und weil ich wieder up to date sein möchte, was die veganen Restaurants in München angeht.

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Gratitude (vegan)

Mein letzter Besuch in einem veganen Restaurant ist mittlerweile schon zwei Jahre her. Das war einer der Gründe, warum ich momentan meine einmonatige Vegan Challenge gestartet habe. Der ganze Monat Februar steht unter diesem Motto und ich muss – völlig untypisch für mich – frisch kochen. Nun ja, da kämpfe ich mich ebenso durch und feiere das ein oder andere Erfolgserlebnis. Ich war aber auch heilfroh, als ich am Freitag zum Lunch endlich mal wieder ein Restaurant von innen sah. Ich wählte das Gratitude in der Türkenstraße für einen gemütlichen Lunch. Ich sag Euch eins, liebe Nicht-Veganer: Geht hin und genießt…

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Alpinea Appartements Ischgl

Skiurlaub in Ischgl. Das hört sich ertsmal teuer an. Und ich muss sagen, ich war auch erstmal skeptisch, als mir eine Kollegin von Ihrem Urlaub dort erzählte. Als Münchner ist man ja Gott sei Dank in der komfortablen Situation, in ca. 1,5 Stunden sehr schneesichere Gegenden zu erreichen. Nach Ischgl braucht man locker 2,5 Stunden und da lohnt es sich dann doch, wenn man sich eine Unterkunft sucht.  Mein Kumpel Daniel und ich wollten ein paar Tage Snowboarden gehen, aber auch das Feiern sollte nicht zu kurz kommen. Da darf die Unterkunft nicht zu teuer werden. Denn mit Skipass, Sprit, Unterkunft, Essen und Trinken läppert sich schon so einiges zusammen. Ich erhielt den Tipp, mir doch mal das Alpinea Appartement näher anzuschauen. Appartement bedeutet natürlich auch Selbstversorgung. Aber was braucht man schon für 4 Tage? Spaghetti, Tomatensauce, Marmelade, Butter, Toast, Kaffee, Bier…that´s it 😉

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Café Blá

Da schlendere ich also neulich auf dem Weg zum Brunchen in Richtung Max-Weber-Platz und stolpere über das Café Blá. Ein isländisches Café mitten in der Au. Obwohl es bereits seit Herbst letzten Jahres eröffnet hat, habe ich erst kurz vor Weihnachten entdeckt. Die schöne blaue Fassade verlockt direkt  zum hineingehen. Wenn ich richtig recherchiert habe, bedeutet das isländische Wort „Bla“ im deutschen „blau“, was auch sehr naheliegend wäre 🙂 Man legt hier viel Wert auf gute nordische Kaffeekultur und das gesellige Beisammensein.  Die Lage, direkt gegenüber vom Wirtshaus in der Au, ist aber auch genial. Man kann quasi nach dem Isar-Spaziergang direkt hineinfallen.

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Abstecher zur Bergisel-Schanze

Zu Zeiten von deutschen Skisprung-Legenden Jens Weißflog und Martin Schmitt klebte ich als Kind förmlich am Fernseher, als sie sich todesmutig bei der 4-Schanzen Tournee den Hang hinunterstürzten. Der Blick von der Schanze in Innsbruck blieb mir besonders in Erinnerung, denn der Moderator machte in der Regel den selben Witz, wie makaber es denn sei, dass die Springer beim Absprung direkten Blick auf den Friedhof von Innsbruck hätten.

Auf der Rückfahrt von Ischgl machten mein Kumpel Daniel und ich einen Abstecher nach Innsbruck. Wir wollten uns das imposante Skisprungstadion ansehen, welches bereits in den 20er Jahren entstanden ist, aber unter anderem für die olympischen Winterspiele 1964 und 1976 umgebaut wurde. 26.000 Leute finden hier Platz. Was muss das wohl für ein Gefühl sein, wenn man als Springer auf dem Absprungbalken sitzt und weiß, dass man gleich weit über 100 Meter in diesen Kessel springt? Wahnsinn!

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