Schlagwort: Restaurant

Little Wolf

Das Little Wolf ist wohl das Lokal, welches ich mit am häufigsten empfohlen habe, ohne es jemals betreten zu haben. Manchmal muss man auch seinen Quellen trauen und die waren sich alle absolut einig: Das Little Wolf rockt!

Das, im wahrsten Wortsinne, kleine Restaurant ist der Ableger der mittlerweile schon kultigen Bar „Zum Wolf“. Beide Lokalitäten befinden sich in der Pestalozzistraße im Glockenbach-Viertel. Bestes Ausgehpflaster also. Ich war an diesem Abend mit zwei Schwabingern unterwegs, die ja bekanntlich nur eher selten das gelobte Land verlassen. Und dennoch hat auch sie das Smokehouse in ihren Bann gezogen und den Weg nicht bereuen lassen.

Das Wölflein versteckt sich gut zwischen Bars und Läden und verzichtet auf größere Außenwerbung. Nur ein Schriftzug an der Tür lässt einen den Eingang finden. Wenn man das Lokal betritt, hat man das Gefühl, als wäre man Bruce Willis im Film 16 Blocks. Der Tresen lädt dazu ein, sich einen Whiskey zu bestellen und lässig den Rest des Abends dort abzuhängen. Gott sei Dank habe ich reserviert, denn der Laden ist so gut wie jeden Abend ausgebucht.

Weiterlesen

Kulinarische Tramtour durch München

Die Tram ist neben dem Fahrrad mein Lieblingstransportmittel in München. Sie brachte mich bisher noch überall hin und hält nicht selten direkt vor den entsprechenden Restaurants, Cafés oder Bars. Auf die Idee, die Tram mal für eine Stadtführung zu nutzen, wäre ich wohl nicht von alleine gekommen. Stadtführungen sind für mich seit jeher halt eher so ein „Touri-Ding“ und ich mache in der Stadt immer einen großen Bogen um die, mit Fotoausrüstung bewaffneten, Reisegruppen.

Da ich die Tram-Tour aber geschenkt bekommen habe, wollte ich dieses Wagnis natürlich nicht ausschlagen und begab mich in die Höhle der Dolmetscher-Kopfhörer und knalligen „Follow-Fähnchen“…

Weiterlesen

Weinwerkstadt Brot & Champagner im La Bohème

Ich weiß ja nicht wie es Euch geht, aber wenn im Restaurant das Brot auf den Tisch kommt, dann kann ich mich nicht zurückhalten. Manchmal esse ich so viel Brot, dass ich mir fast den Appetit verderbe. Es kommt aber auch immer ein bisschen auf den Aufstrich an. Ein gutes Brot gehört für mich auf jeden Fall zu einem guten Essen. Butter und Salz dazu…perfekt!

Weiterlesen

The Hutong Club

Ich mag es, wenn ich beim Durchschreiten einer Restaurant- oder Hoteltüre in eine andere Welt begebe. Um ehrlich zu sein, ist es vermutlich genau das, was mich immer wieder in eine neue Location zieht. Dieser Moment, wenn man durch die Eingangstüre schreitet und unvermittelt auf neue visuelle Eindrücke, Gerüche und Menschen trifft. In diesem Moment beginnt das Abenteuer und niemand weiß, wie es endet…

Als ich den Hutong Club in der der Franz-Josef-Straße betrat, dominierten dunkle Möbel, leuchtendes Rot und viele chinesische Elemente. Der Club gibt nicht sofort alles preis und man kann auf Entdeckungsreise gehen. Und genau das macht ihn so sexy.

Weiterlesen

Fiedler&Fuchs

Wie Ihr vielleicht auf meinem Instagram-Account gesehen habt, war ich vor einiger Zeit mit meinen Kollegen im Giesinger Lokal Fiedler&Fuchs. Da ich an diesem Abend bereits im Keko gegessen hatte, gönnte ich mir im zweiten Lokal des Abend s nur ein Dessert. Ich wählte eine Rohrnudel. Die war erstens sehr lecker und zweitens war ich so positiv überrascht von Service und Speisekarte, dass ich beschloss, noch einmal vorbei zu schauen.

Gestern war es dann soweit und ich habe mir einen ordentlichen Lunch genehmigt. Leider suggerierte mir die Website und die damit verbundene Reservierungsseite, dass alle Tische um 13:00 Uhr bereits belegt seien. So entschloss ich, spontan zu schauen, ob ich einen Tisch ergattern kann. Dies funktionierte auch problemlos. Das Lokal war (noch) leer. Apropos Lokal: Das Fiedler&Fuchs nahm im Wettstreit um den „besten Schweinebraten“ an der Fernsehserie „Mein Lokal – dein Lokal“ teil und belegte mit Abstand den ersten Platz.

Weiterlesen

Keko

Mit dem Restaurant Keko verbinde ich viele schöne Dinge: Familienfeiern, gesellige  Abende mit Nachbarn und Freunden oder aber auch spontane Besuche nach einem Abend auf dem Starkbierfest. Das türkische Lokal befindet sich in meiner unmittelbaren Nachbarschaft am bekannten Mariahilfplatz. Es gehört in der, kulinarisch gut bestückten, Au, zu den besten Restaurants. Es zieht aber auch viele Gäste aus anderen Stadtvierteln an.

Das Keko überzeugt durch seine wunderbar authentische, unkomplizierte Art, welche sich sowohl in der Einrichtung, auf der Speisekarte aber auch beim Personal widerspiegelt. Hier kennt man sein Geschäft und weicht auch nicht vom Konzept ab um eventuellen Trends hinterherzulaufen. Hin und wieder wurde in den letzten Jahren ein bisschen Farbe an die Wand gebracht, aber das Wesen des Lokals wurde nie verändert. Understatement trotz voller Hütte – Tag für Tag.

Weiterlesen

Herzog

Wenn man mit einem leichten Kater nach einem Abend in einer Bar aufwacht, war man entweder in guter Gesellschaft, oder die Bar war einfach gut. Oder beides. So war es gestern bei mir im Herzog.

Das Herzog wurde mir wärmstens ans Herz gelegt und ursprünglich wollte ich mich eher auf das Essen fokussieren. Ich hatte mich im Vorfeld nicht eingehend mit dem Angebot beschäftigt. Es stellte sich heraus, dass das Herzog viel Wert auf gute Drinks legt und auf der Terrasse nur eine kleine Speisenkarte anbietet. Was, wie sich später herausstellte, nicht schlimm war. Mittags bietet das Herzog aber ein zusätzliches Angebot an und man kann rein theoretisch sich auch innen von einer etwas größeren Karte essen. Somit auch ein guter Anlaufpunkt nach dem Shoppen, denn die Bar liegt unmittelbar hinter dem Künstlerhaus, also in Stachus-Nähe. Weiterlesen

Harlachinger Jagdschlössl

Mein Besuch im Jagdschlössl in Harlaching kam ganz zufällig zu Stande. So fragte ich nämlich eine Frau auf der Straße, wie lange ich denn zu Fuß zur Menterschwaige bräuchte. Sie meinte darauf: „da sans moagn Friah no ned do“. Auf Nachfrage, wo ich denn spontan und in Laufweite von der Harlachinger Klinik etwas Essbares finden würde, empfahl sie mir das Schlössl. Das stellte sich als die goldrichtige Wahl für mein Mittagessen heraus.

Ich wurde mit einem sehr freundlichen Lächeln begrüßt und ich durfte mich an einen Tisch meiner Wahl setzen. Die Kellnerin reagierte wunderbar, als sie merkte, dass ich alleine war. Sie bot mir gleich mehrere Zeitungen an und nahm prompt meine Getränkebestellung auf. Ich fühlte mich auf Anhieb wohl, denn auch die Räumlichkeit wirkt trotz ihrer Größe urig und gemütlich. Es waren einige Leute zum Lunch da, vermutlich in der Mittagspause.

Weiterlesen

Eataly

Eins lässt sich beim neuen Shopping- und Food-Konzept in der Schranne schon beim ersten Betreten sagen: Es hat den Nerv der Münchner getroffen und zeigt wieder einmal, wie sehr wir uns doch nach „Dolce Vita“ sehnen. Schlummert in uns allen vielleicht noch die tiefe Sehnsucht und das Gefühl, zu Beginn der Pfingstferien in den alten Mercedes unserer Eltern zu steigen, um dann über den Brenner zu fliegen und das Land unserer Sehnsüchte wieder zu sehen? Das Land, wo Papa sein bestes Italienisch raus gekramt hat und Mama jeden Tag ein schickes Kleid angezogen hat, wenn’s zum Pizza essen ging. Oder das Meer, weil’s dann doch so viel abenteuerlicher wahr, als der Starnberger See…

Weiterlesen