Oh Wien… die Abreise fällt schwer. Irgendetwas an Dir gibt mir ein gutes Gefühl und es fühlt sich an wie ein Ort, an dem alles so ist wie zuhause. Eben nur ohne den Münchner Lifestyle. Und das kann manchmal auch eine befreiende Wirkung haben.

Die Stadt hat uns in kurzer Zeit unglaublich viel geboten: Den Prater, den Dom, das Shopping und einen Ausflug ins Grüne. Dafür braucht´s ein Hotel in zentraler Lage. Dieses Mal haben wir das 25hours im Museumsquartier gewählt. Nur 3 Stationen vom zentralen Stephansplatz entfernt und die Stadt ist ohne Probleme fußläufig erreichbar.

Der Check In im 25hours im Wiener Museumsquartier endet in einem Foto-Gemetzel, denn ich kann meine Kamera quasi an jeden Fleck im Gebäude halten und erwische ein gutes Motiv. Was das Interieur angeht, bieten die 25hours Hotels ein geradezu unerschöpfliches Repertoire an großen und kleinen Highlights. Egal, ob das die überdimensionale Zirkus-Malerei über dem Bett ist, oder das „Bitte nicht stören“-Schild, auf dem mehrere Sprüche zur Auswahl stehen. In der letzten Nacht habe ich mich für „put an Aspirin in front of the door and leave“ entschieden. Das empfand ich als passend, nachdem ich den Abend mit Freunden in der Rooftop-Bar des Sofitels verbracht hatte.

Unsere Suite ist geräumig, aber auch nicht übermäßig groß. Die Kitchenette ist groß, zweckmäßig, hat aber auch an der ein- oder anderen Stelle eine kleine Schramme. Die Nespresso-Maschine ist für mich immer wieder ein Highlight, denn für mich gibt es nichts Schöneres, als sich morgens noch vor dem Frühstück eine Tasse Kaffee zu machen, sich ins Bett setzen und den Tag zu planen. Absoluter Big Point, ebenso wie die UE BOOM Bluetooth Lautsprecher. Die verbinden sich easy mit dem iPhone und haben einen top Klang. Hier in Wien gibt es sogar die große Ausführung der Box.

Das Bett ist super bequem und besonders die kleinen Kissen finde ich extrem gut, denn sie passen sich wunderbar dem Kopf an. Für mich persönlich die perfekte Größe. Gibt´s auch im Shop neben der Rezeption zu kaufen. Dieser Shop ist ja ein bekanntes Gimmick in de 25hours-Hotels und auch in Wien gibt es das ein oder andere coole Mitbringsel dort zu kaufen.

Abzüge gibt’s im Bad. Das Design und das Lichtkonzept sind super. Man hat Platz, die Dusche ist ebenerdig und geräumig und die Toilette hat einen separaten Raum. In der Dusche findet sich jedoch an der ein oder anderen Stelle Schimmel. Leider nicht so wenig, dass ich drüber hinweg sehen könnte. Schade, denn sonst wirklich ein geiles Hotelzimmer.

Kulinarisch bietet das Hotel 3 Anlaufstellen: Das 1500, quasi das Hauptrestaurant, den Foodtruck vor dem Haus mit eigener Terrasse und schließlich die Rooftop-Bar im 8.Stock. Für Letztere blieb mir nur Zeit für ein paar schöne Bilder, ein Monkey47 Gin ist aber mit 14,50€ schon ambitioniert kalkuliert. Das 1500 ist über jeden Zweifel erhaben. Nettes , zuvorkommendes Personal, gutes Essen, coole Einrichtung im Industrial-Stil und eine angenehme Atmosphäre. Gegessen habe ich einen Ziegenkäse-Pizza mit Lauch und Antipasti zur Vorspeise.

Am Burger-Truck wird am Wagen bestellt und man bekommt einen Pieper mit. Ich hatte einen Jalapeno Burger, Pommes mit Petersilien-Knoblauch Dip und eine extra Chili-Soße. Somit war ich für den Rest des Abends „out of order“ J Aber es war unglaublich gut!

Das Frühstück bietet eine gute Auswähl, sowohl in die deftige- als auch in die süße Richtung. Mein persönliches Highlight war der Kipferlkoch mit Zwetschenröster. Also wir sagen wohl Scheiterhaufen dazu. Croissants vermengt mit Butter, Marillen, Äpfeln und Zimtzucker. Ýeah! Weitere Highlights waren das Porridge, das Rührei und die Käsekrainer. Die beide Sorten Filterkaffee waren auch sehr gut.

Die Rezeptionisten sind beim Personal absolut positiv hervorzuheben: freundlich, schnell, zuverlässig und zuverlässig. Am besten verlief die Buchung unseres Minis, welchen man im Hotel kostenfrei für den ganzen Tag mieten kann. Die Rezeptionistin hat mich auf dem Zimmer angerufen, dass ein Gast das Auto nun doch nicht benötigt und es stünde nun wieder zur Verfügung. Mehr als top!

Bevor ich zum Auto komme, vielleicht noch ein paar Worte zum Spa. Die Sauna ist riesig, sauber und gepflegt. Alles da was man braucht: Wasser, Obst, Schlappen, Bademäntel und Handtücher.

Nun aber zum Mini. Ich habe in Hamburg schon von diesem Angebot Gebrauch gemacht und ich finde es genial. So bot sich uns auch die Möglichkeit, die schönen Punkte etwas außerhalb von Wien anzufahren. Die Rezeptionistin empfahl uns den Leopoldsberg, welcher mit dem Auto ca. 20 Minuten entfernt liegt. Das sollte sich als absoluter Volltreffer herausstellen, denn die Sicht von dort oben ist atemberaubend.

Fazit: Das 25hours Hotel beim Museumsquartier ist ein richtig schönes, durchgestyltes Hotel mit tollen Leuten und einem umfangreichen Angebot für den City-Trip. Langweilig wird es garantiert nicht und mein persönlicher Tipp ist der kostenlose Ausflug mit dem Mini (nicht mal den Sprit muss man zahlen).